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BFW-Dortmund

+++++ Update+++++ BFW Dortmund verlegt Lernorte – Teilnehmer vertiefen Unterrichtsstoff zu Hause

16.03.2020 | Zum Schutz vor möglichen Ansteckungen durch das Coronavirus werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Berufsförderungswerkes (BFW) Dortmund ab sofort zu Hause ihren Unterrichtsstoff vertiefen. Die Verlegung des Lernorts ist eine Vorsichtsmaßnahme.

 „Wir nehmen als Reha-Einrichtung unsere Verantwortung für die rund 1000 Teilnehmenden sehr ernst“, erklärt Christian Vogel, Direktor des BFW. „Die Gesundheit von allen, von den Teilnehmenden und von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gilt es zu schützen. Deshalb haben wir uns in Abstimmung mit unserem größten Kostenträger, der Deutschen Rentenversicherung Westfalen am Sonntag (15.03.2020) zu dieser Maßnahme entschieden. Die besondere Zeit verlangt von uns besondere Entscheidungen.“ 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Praktikum bleiben weiterhin in ihrem Betrieb. Ihre Theoriephasen, die eigentlich im BFW stattfinden, werden ebenfalls auf den Lernort in den eigenen vier Wänden verlegt.

Auch wenn ab sofort zu Hause gelernt wird, bleibt das BFW erreichbar. Damit passt sich das Berufsförderungswerk Dortmund der Ausnahmesituation, die in ganz Deutschland gilt, an. Eine Entscheidung über die Schulschließungen in NRW, die die Landesregierung bereits am Freitag, 13.03.2020, getroffen hat, gilt für das BFW als Bildungseinrichtung für Erwachsene nicht. „Wir mussten trotzdem reagieren, das war für uns selbstverständlich“, betont Direktor Christian Vogel, „die Lösung, dass die Teilnehmer jetzt zu Hause lernen und dabei von den Ausbildern und Lehrgangsleitern per Mail unterstützt werden, ist besonders. Doch dank der Digitalisierung können wir so handeln und den Unterricht umstellen. Gemeinsam werden wir diese besondere Situation meistern.“

Am Montag, 16.03.2020, gab es nun einen neuen Erlass der Landesregierung. Noch wartet das BFW auf eine Antwort darauf, wie dieser umgesetzt werden soll.

Alle Teilnehmenden und Kostenträger sind direkt am Montagmorgen über die neuen Vorsorge-Maßnahmen informiert worden. Die Teilnehmer haben Unterrichtsmaterialien für mehrere Wochen bekommen und sind mit der Mail-Adresse ihrer Ausbilder oder Lehrgangsleiter ausgestattet worden. Wie lange die Verlegung des Lernortes andauern wird, das kann zurzeit niemand sagen.

Internatsbewohner können ihre Zimmer auf dem Campus in Dortmund-Hacheney zunächst weiterhin nutzen und werden wie bisher durch das BFW-Restaurant verpflegt. Doch auch bei der Essensausgabe gelten ab sofort besondere Vorsichtsmaßnahmen. Es gibt einen zusätzlichen Raum, um so größeren Abstand zum Essensnachbarn zu haben. Außerdem wurde die neue Essensausgabe den neuen Vorsorge-Richtlinien angepasst.

Das Berufsförderungswerk Dortmund ist Teil der sozialen Sicherungssysteme und stellt sich gemeinsam mit dem federführenden Leistungsträger, der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, der besonderen gesellschaftlichen Verantwortung. Das Ziel ist im BFW alles dafür zu tun, um eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Christian Vogel: „Wir müssen an verschiedenen Punkten Einschränkungen hinnehmen. Diese soziale Verantwortung sollten wir alle mitbringen.“

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