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BFW-Dortmund

Corona-Virus: BFW trifft Vorsorge für Teilnehmende, Mitarbeiter und Besucher

10.03.2020 | Die Meldungen über die Ausbreitung des Corona-Virus verändern sich täglich. Selbstverständlich hat das Berufsförderungswerk Dortmund die aktuelle Entwicklung im Blick und ein umfangreiches Vorsorgepaket zum Schutz vor Ansteckung geschnürt.

„Wir sorgen vor und möchten keine Panik verbreiten, sondern ruhig und gelassen mit der Situation umgehen“, erklärt Christian Vogel, Direktor des BFW Dortmund, „oberste Prämisse ist für uns die Sicherheit der Teilnehmer, Mitarbeiter und Besucher. Deshalb ist es wichtig, dass wir alle gemeinsam auf unsere Gesundheit, insbesondere auf die nötige Hygiene achten.“

Bereits seit den ersten Corona-Fällen in Nordrhein-Westfalen hat das Berufsförderungswerk Dortmund mit Plakaten und Flyern im BFW-Restaurant und in jedem der 400 Internatszimmer auf Verhaltensweisen zum Schutz vor Ansteckung hingewiesen. Abstand halten, Körperkontakt vermeiden und Hände häufig waschen – diese Grundregeln haben im BFW Dortmund alle auf den Fluren, vor der Essensausgabe, auf den Tischen in den gastronomischen Bereichen sowie in allen Wartezonen und in den Internatszimmern vor Augen. Auch das Verhalten bei einem Verdachtsfall ist genau beschrieben. Jeder der Anzeichen von Erkältungssymptomen hat, wurde aufgefordert zu Hause oder im Internatszimmer zu bleiben und unverzüglich den Hausarzt oder die Hotline-Nummer 116117 anzurufen. Im Verdachtsfall kann auch der Medizinische Dienst im BFW angerufen werden. Wer meint, dass er sich mit dem Virus infiziert haben könnte, soll auf keinen Fall persönlich zu den Ärzten gehen. Auch das dient dem Schutz vor Ansteckung anderer.

Im Berufsförderungswerk ist umgehend ein Krisenstab einberufen worden, der seit Beginn der Corona-Krise mehrmals in der Woche tagt. „Die Entwicklung ist rasant, unsere Ärzte im BFW stehen im direkten Kontakt Gesundheitsamt der Stadt Dortmund“, sagt Direktor Christian Vogel. „Wir tauschen uns im Krisenstab intensiv über alle Entwicklungen aus und handeln natürlich so, wie es die Behörden von uns verlangen.“ Aktuelle Informationen über das Corona-Virus können jederzeit im Internet über die Homepage des staatlichen Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de abgerufen werden. Vier Verdachtsfälle gab es in den vergangenen Wochen im BFW. Die Betroffenen haben umgehend das Berufsförderungswerk verlassen und Tests auf den Corona-Virus durchführen lassen. Alle vier Tests waren negativ. So zeigt sich: das Berufsförderungswerk reagiert schnell.

„Wir haben sehr großes Verständnis dafür, dass sich gerade Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit einer Vorerkrankung zurzeit Sorgen machen. Ich kann nur immer wieder betonen: Wir haben im BFW momentan keinen Verdachtsfall. Verdachtsfälle der Vergangenheit haben sich nicht bestätigt. Wir treffen jede erdenkliche Vorsorge zum Schutz vor einer Ansteckung. Wir alle müssen gemeinsam vorsichtig sein und die Verhaltensregeln beachten.“ Wichtig sei außerdem, dass Menschen mit Erkältungssymptomen angesprochen werden und darauf aufmerksam gemacht werden sollen, besser zu Hause zu bleiben. Sie sollten vorsorglich einen Arzt kontaktieren. Vorsorge fängt bei jedem Einzelnen an.

Auch wurden größere Veranstaltungen im BFW, wie zum Beispiel der für den 18. März geplante Dortmunder Dialog@BFW vorsorglich abgesagt. Dienstreisen finden zurzeit nur in notwendigen Fällen statt. Christian Vogel: „Ich bin sehr froh, dass wir hier im BFW in Dortmund mit unseren Vorsorgemaßnahmen und Notfall-Plänen so früh begonnen haben und sehen uns demzufolge gut aufgestellt. Das Führungsteam arbeitet intensiv und bereitet sich vor. Für ein Kernteam wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, kurzfristig im Notfall Homeoffice-Arbeitsplätze einzurichten. Zudem ist es wichtig, dass wir zusammenhalten und der Betrieb bei uns so ruhig wie möglich abläuft. Natürlich hoffe ich für uns alle, dass das so bleibt und das Virus keinen von uns trifft. Davon ausgehen dürfen wir jedoch nicht – daher die intensiven Vorbereitungsmaßnahmen.“

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