BFW-Dortmund

Fachkräfteschmiede: Oberbürgermeister Sierau beeindruckt vom Berufsangebot im BFW

Besuch Ullrich Sierau
Oberbürgermeister Ullrich Sierau informiert sich in der BFW-Werkstatt. v.l. Direktor Christian Vogel, Verwaltungsleiter Jürgen Schonhoff, Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Stadträtin Daniela Schneckenburger, Teilnehmer Nabil Tahriouri.

Qualifizierungen in 40 Berufen. Fast alle Absolventen finden wieder einen Job. Beste medizinische und psychologische Betreuung während der Umschulung. Oberbürgermeister Ullrich Sierau hörte bei seinem Besuch im Berufsförderungswerk Mitte Juni ganz genau zu und war beeindruckt. „Irgendwie vermutet man das hier alles gar nicht so“, sagte er während seines Rundgangs durch das BFW. „Das Berufsförderungswerk ist wirklich gut für die Stadt Dortmund.“

Erster Stopp: die BFW-Werkstatt. Hier werden Teilnehmer unter anderem zum CNC-Zerspanungsmechaniker und NC-Anwendungsfachmann ausgebildet. Nabil Tahriouri zählt dazu. Der frühere LKW-Fahrer kann aufgrund einer Erkrankung in seinem früheren Job nicht mehr arbeiten. Jetzt wird er an computergesteuerten Maschinen für einen neuen Beruf qualifiziert. In wenigen Wochen hat er seine letzte Prüfung und jetzt schon eine Anstellung sicher. „Wir qualifizieren hier in den absoluten Zukunftsberufen“, erklärt BFW-Direktor Christian Vogel. Die Integrationsquote zeigt das: Mehr als 75 Prozent der Teilnehmer haben bereits mit dem Abschluss im BFW sicher einen Job in der Tasche.

Zentraler Punkt auf dem BFW-Gelände ist für jeden Teilnehmer der Medizinische Dienst. Jeder vermutet hier verschiedene Behandlungszimmer – mehr nicht. Deshalb zeigte sich Oberbürgermeister Sierau überrascht, dass ihm plötzlich eine Anti-Stress-Liege präsentiert wurde. „Die brauchen wir doch auch im Rathaus“, witzelte er in Richtung Stadträtin Daniela Schneckenburger. Die Politikerin von Bündnis90/Die Grünen nickte nur lachend. Aber auch das medizinische Trainingszentrum mit Sportgeräten wie in einem Fitness-Center, die Kältekammer für Rheuma- und Schmerzpatienten und die computergestützten Geräte zum Testen der körperlichen Leistungsfähigkeit überzeugten Ullrich Sierau. Er ließ sich vieles erklären. „Das alles haben wir hier, um die Rehabilitanden wieder fit für den Arbeitsmarkt zu machen“, berichtet Prof. Andreas Weber, Leiter des Medizinischen Dienstes im BFW. „Wir fragen hier nicht, was können Sie nicht mehr, sondern wollen lieber aufzeigen, was alles noch geht und das wirklich bei jedem, der zu uns kommt.“ Es war eine einstündige Stippvisite des Dortmunder Oberbürgermeisters im Berufsförderungswerk Dortmund-Hacheney. Eine Wiederholung ist gerne erwünscht.  

Die Deutschen Berufsförderungswerke