BFW-Dortmund

Dortmunder Dialog über Sucht und Arbeitsleben

Auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben brauchen viele suchterkrankte Menschen individuelle Unterstützung. Erstmalig in Nordrhein-Westfalen werden Angebote aus medizinischer und beruflicher Rehabilitation für Suchterkrankte unter einem Dach angeboten. Auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes Dortmund können Suchterkrankte die 2. Phase ihrer medizinischen Reha abschließen und direkt im Anschluss in eine berufliche Rehabilitation mit unterschiedlichen Qualifizierungsmöglichkeiten einsteigen. Hier arbeiten die Johannesbad-Gruppe als Gesundheitsdienstleister und das Berufsförderungswerk Dortmunder als Bildungseinrichtung zusammen.

Nach Entgiftung und klinischer Entwöhnung kommen Suchterkrankte in die zweite Phase ihrer medizinischen Rehabilitation. Ab jetzt geht es hauptsächlich darum, dass Patientinnen und Patienten ihren Alltag wieder selbst meistern. Dieser Prozess wurde bislang von der Johannesbad-Gruppe in ihrer Suchtklinik im sauerländischen Bad Fredeburg begleitet. Seit Ende 2018 bietet die Johannesbad-Gruppe diese 2. Phase der medizinischen Reha nun direkt auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes Dortmund an.

In der Adaption Dortmund trainieren Betroffene mit Unterstützung von erfahrenen Therapeuten wieder ganz alltägliche Dinge. Der Standort Dortmund im Ballungsraum Ruhrgebiet wurde für die Adaptionseinrichtung ganz bewusst gewählt. Hier gibt es viele alltägliche Herausforderungen, die von den Patientinnen und Patienten mit Unterstützung der Therapeuten bewältigt werden müssen.

Nach der 2. Phase der medizinischen Reha kann sich für Suchterkrankte eine berufliche Rehabilitation im Berufsförderungswerk anschließen. Erfolgreich aus der Sucht zurück ins Arbeitsleben – das ist das langfristige, gemeinsame Ziel der Johannesbad-Adaptionseinrichtung und des Berufsförderungswerks Dortmund.

Vor welchen Herausforderungen stehen Suchterkrankte? Wieviel Unterstützung brauchen sie, um gut im Beruf an zu kommen? Wie wichtig ist eine neue berufliche Perspektive, um das Rückfallrisiko zu verringern? Über diese und weitere Aspekte zum Thema Sucht und Arbeitsleben findet am 18. März, von 9 bis 12.00 Uhr, ein Dortmunder Dialog im Berufsförderungswerk statt. Der leitende Therapeut der Johannesbad-Adaption Dortmund wird die Einrichtung vorstellen. Außerdem sind Berichte von zwei Betroffenen geplant. Wie immer schließt sich eine Diskussion mit den Besuchern an.

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es hier.

Kontakt für weitere Informationen:
Silvia Schütte Zentrale Ansprechpartnerin
Telefon: 0231 7109-208
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Die Deutschen Berufsförderungswerke